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JU erinnert an den Mauerbau
JU erinnert an den Mauerbau

Aktionstag in Dannenberg

Aktionstag in Dannenberg zum Tag des Mauerbaus

Am 13. August diesen Jahres jährte sich der Beginn des Berliner Mauerbaus zum 48. Mal. Dieses historisch Datum nahm die Junge Union Lüchow-Dannenberg zum Anlass mahnend an den Unrechtsstaat DDR zu erinnern.
Nach einer kleinen Auftaktkundgebung auf dem Dannenberger Marktplatz zogen die Mitglieder und Freunde der jungen Christdemokraten in die Marschtorstraße der Jeetzelstadt. Dort vor dem Wahlkreisbüro der Partei „Die Linke“ wollten sie symbolisch eine Mauer errichten.
„Mit dieser Aktion wollen wir an das Unrecht, welches Millionen von Deutschen in der damaligen DDR widerfahren ist, erinnern“ erklärt David Beecken, Vorsitzender des Kreisverbandes der Jungen Union.

Wenig Verständnis brachten Mitglieder und Freunde der „Linken“ auf. Sie hinderten die JU Mitglieder am Aufbau der Mauer, die aus Gasbetonsteinen aufgestapelt werden sollte.  Einem als Grenzsoldat verkleideten JU-Mitglied wurde von den „Linken“ die Schulterstücke der Uniform abgerissen. Den jungen Leuten wurden Methoden der Nazis vorgeworfen. Außerdem wurden die JUler wüst beschimpft. Zum Beispiel mit den Worten „Haut hier ab- sonst kriegt ihr in die Fresse“.
„Aus Gründen der Sicherheit und um niemanden zu verletzen, verzichteten wir auf das Abladen der Steine vom LKW“, sagte David Beecken im Anschluss an die Aktion.
Zuvor hatten die Mitglieder der Linken den Bürgersteig, auf dem die Stein zum Bau der Mauer abgestellt werden sollten, blockiert.

„“Die Linke“, die ehemalige Stasimitarbeiter aus Ihren Reihen in demokratische Parlamente schickt, kann scheinbar mit Dingen wie genehmigten Demonstrationen nichts mehr anfangen, wenn es um Ihre Wurzeln geht. Getroffene Hunde bellen eben.“  So David Beecken.
Der JU Kreisvorsitzende wertete die Aktion aber trotzdem als gelungen. „Unser Ziel war es die Bevölkerung vor den Gefahren der SED-Erben wachzurütteln. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten finden die populistischen Sprüche der „Linken“ einen großen Nährboden. Außerdem dürfen die Opfer von Zaun und Mauer niemals in Vergessenheit geraten“, sagte Beecken. Um so bedauerlicher sei es, dass eine geplante Gedenkminute aufgrund der „Linken“ Tumulte nicht durchgeführt werden konnte.

 


[14.08.2009]
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